Karlheinz Busen

Karlheinz Busen (FDP) will in Berlin Fördergelder für innovative Projekte lockermachen

"Weiterdenken, wo die Erfinder der Biogasanlagen aufgehört haben", könnte das Motto von Erfinder Wolfgang Kirschbaum aus Heek und seinem Team sein. Er hat eine Anlage zur umweltfreundlichen Verbrennung von Klärschlamm, Gülle und den Resten der Biogasgewinnung erfunden. "Solchen ,hidden Champions', Menschen mit Erfindergeist, unternehmerischen Mut und tollen Projekten, wollen wir Freien Demokraten weiterhelfen, weil das der Umwelt hilft und Arbeitsplätze im Münsterland sichern kann", erläutert der FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen aus Gronau seinen Versuch, in Berlin Forschungs- und Fördergelder für dieses und andere innovative Projekte aus dem Münsterland locker zu machen.

Der Prototyp der Anlage erzeugt mit der Energie, die in der Gülle steckt, sogar noch Strom und optional Frischwasser. Übrig bleibt ein kleiner Rest Asche. So sollen unter anderem die großen Entsorgungskosten der Biogasanlagenbetreiber aufgefangen werden. "Die sind teilweise so hoch, dass gerade im Winter Biogasanlagen aus wirtschaftlichen Gründen nicht ihre volle Leistung erbringen können", weiß Frank Ostermann, Finanzexperte des Teams. "Wir haben im Münsterland viele schlaue Köpfe, die für ihre Produkte nur eine vergleichsweise kleine Anschubfinanzierung des Staates brauchen, um danach auf eigenen Beinen zu stehen. Denen möchte ich gerne helfen", verweist Karlheinz Busen auf den möglichen wirtschaftlichen Erfolg solcher Förderprojekte.